Anlässlich der Tagung des Ostseerats zur Munitionsbergung aus der Ostsee erklärt die umwelt- und naturschutzpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Sandra Redmann:
„Der Ostseerat hat die Bergung von Munitionsaltlasten als prominentes Thema gesetzt. Er macht damit deutlich, dass es eine gesamteuropäische Verantwortung gibt und die Bergung zügig vorangebracht werden muss. Das ist gut so, denn die Bemühungen reichen bisher bei weitem nicht aus.
Bundesumweltministerium Lemke muss jetzt als oberste Priorität, wie zugesagt, bis Ende Juni die Ausschreibung für die Bergungsplattform auf den Weg bringen. Bisher konnten wir da leider kein gesteigertes Engagement erkennen. Uns interessiert nicht, dass Steffi Lemke und Tobias Goldschmidt beim Kaffee besprechen, dass sie sich sehr bemühen. Sie müssen jetzt endlich Taten folgen lassen. Sie haben doch die deutliche Unterstützung des Parlaments.
Und wo ist eigentlich die Strategie der Landesregierung in Schleswig-Holstein, wie es konkret weitergehen soll? Darüber gibt es keine Auskunft. Unser Bundesland war über viele Jahre führend in der Diskussion um die Bergung der gefährlichen Munitionsaltlasten, gerade auch durch unsere Expertinnen und Experten.
Liebe Landesregierung, jetzt ist keine Zeit, sich zurückzulehnen.“