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Sandra Redmann zur Novelle des Landeswaldgesetzes, 24.08.2010

Wälder in Schleswig-Holstein müssen für alle Menschen offen bleiben

Zu der von Ministerin Dr. Juliane Rumpf vorgestellten Novelle des Landeswaldgesetzes sagt die forstpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Sandra Redmann:

Das Landeswaldgesetz in Schleswig-Holstein sollte bereits in der letzten Legislaturperiode geändert werden. Bis zum vorzeitigen Ende der Legislaturperiode konnten wir uns mit der CDU nicht auf einen Gesetzestext einigen, da sie das in Schleswig-Holstein als letztem Bundesland von der Vorgängerregierung eingeführte freie Betretungsrecht wieder einschränken wollte. Wir freuen uns, dass es Ministerin Rumpf gelungen ist, ihren Amtsvorgänger von Boetticher und die von ihm geführte CDU-Fraktion von den Vorteilen des freien Betretungsrechts für alle Menschen zu überzeugen und es nicht wieder einzuschränken. Dies ist ein großer Erfolg für die Naturschutzverbände und auch z.B. für die Arbeit der Waldkindergärten, die sich für jederzeit offene Wälder ausgesprochen haben.

Wir werden uns in der ab November vorgesehenen parlamentarischen Beratung dafür einsetzen, dass das freie Betretungsrecht in allen Wäldern erhalten bleibt. Andere Punkte der Novelle, wie die beschleunigte Erteilung von Genehmigungen für Waldveränderungen oder die Reduzierung der Grundsätze für die Bewirtschaftungspraxis, werden wir dabei kritisch prüfen, damit die Novelle im nächsten Jahr beschlossen werden kann.